Die neue Auffangstation in Lajosmizse

Warum wurde eine neue Auffangstation geschaffen?

Ungarn ist ein klassischer Transitstaat. 

Daher wurde in Q2/2025 begonnen, eine weitere Autobahn zu bauen. Diese wird direkt durch die alte Auffangstation führen. Dieses Grundstück war Eigentum unserer Pflegerin Maria. 

Anfang November 2025 kam die Mitteilung vom Staat, dass sie enteignet wird. Eine Abfindung iHv. max. 6.000,-€ wird dann ausgezahlt, wenn der Bauabschnitt an ihrem Grundstück angekommen ist. Bis heute (09/2026) ist noch kein Geld geflossen. Mit diesem Betrag wäre aber ohnehin kein neues Grundstück zu bekommen gewesen. 

Wir von Hands4Paws arbeiten bereits seit mehr als 10 Jahren mit unserem Partnerverein Futrinka Vizsla zusammen. Und im Team arbeiten wir schon seit 2017 mit Maria als größter Pflegestelle. Die Hunde, die bei ihr in Pflege sind, kommen allesamt als menschenfreundliche und familientaugliche, gut sozialisierte und medizinisch gut betreute Hunde zu unseren deutschen Adoptanten. 

Wir konnten nur nicht weiter Tierschutz auf den Schultern einer einzigen Person weiter betreiben. Und auch die Hunde brauchten ein neues Zuhause. 

Daher haben wir zusammen mit Maria eine neue Station gekauft und zu bauen begonnen, in der sowohl Maria, als auch die Hunde und anderen Tiere ein besseres Leben haben können. 

Frühere Situation:

  • Grundstückgröße: ca. 0,5 Hektar
  • Ca. 30 Min. von der Autobahn entfernt ohne befestigte Straße auf den letzten 100m.
  • Kein Anschluss an das öffentliche Wasser- und Stromnetz oder die Abwasserentsorgung.
  • Das Wohnhaus ist komplett zerfallen und mit Schimmel befallen -> unbewohnbar
  • Keine Küche und kein Bad vorhanden. Wir stellten über 4 Monate ein Dixi-Klo.
  • Maria lebte alleine mit ihren 7 eigenen Hunden, 1 Pferd, 2 Mulis, 1 Esel, 2 Schweinen, Hühnern und Truthähnen mit durchschnittlich 50 Tierschutzhunden zusammen 
  • Die Hunde (von Zwerdackel bis großem Ridgeback- in der Regel Jagdhunde oder deren Mixe) liefen tagsüber frei- im großen Rudel auf einem knapp 2.500m²-großen,  eingezäunten Auslauf.
  • Nachts schlief Maria (auch im Winter) in einem Unterstand (Carport) zusammen mit den Hunden. 
  • Wasser wurde- auch im Winter- aus einem Brunnen gewonnen.
  • Strom wurde, so gut es eben ging, mit einem Generator erzeugt. 
  • Die hygienische Situation war nicht optimal. Es war keine lebenswerte Situation.

Heutige Situation:

  • Grundstückgröße: > 20 Hektar
  • Ca. 5 Min. von der Autobahn entfernt mit Straßen von zwei Seiten des Grundstücks.
  • Anschluss an das öffentliche Wasser- und Stromnetz und die Abwasserentsorgung.
  • Es gibt ein Wohnhaus mit sehr guter Bausubstanz (landestypisch), eine Scheune und ein kleines Nebengebäude, das als Futterlager dient. 
  • Das Haus hat eine kleine Küchenzeile und ein einfaches, aber funktionstüchtiges Bad mit Dusche. 
  • Maria wird weiter erst mal alleine mit ihren 7 eigenen Hunden, 1 Pferd, 2 Mulis, 1 Esel, 2 Schweinen, 2 Ziegen und Hühnern mit durchschnittlich 50 Tierschutzhunden leben. 
  • Die Hunde (von Zwerdackel bis großem Ridgeback- in der Regel Jagdhunde oder deren Mixe) laufen auch weiterhin tagsüber im großen Rudel auf ca. 9.000 eingezäunten m² frei- für die     Sozialisierung ist das so wichtig. Aber die Hunde können auch nach Zustand separiert werden.
  • Maria kann mit ihren eigenen Hunden in ihrem kleinen Haus schlafen. 
  • Die Tierschutz-Hunde können in dem Hundehaus mit den Kennels zu je 2-3 Hunden schlafen. 
  • Wasser und Strom kommen durch die öffentliche Versorgung. Solar ist zusätzlich geplant und zwingend nötig durch die angespannte Situation in Ungarn. 
  • Die hygienische Situation ist durch das geflieste Hundehaus mit Bad enorm verbessert worden.
  • Den Hunden geht es noch besser- aber auch Maria!

Situation für die Hunde früher:

Den Hunden ging es grundsätzlich gut! Bei Regen gab es einen Unterstand mit Sofas und Hundebetten. An sehr kalten Tagen gab es die Möglichkeit in dem Quarantäne-Container zu schlafen, was aber eigentlich für die Zahl der Hunde zu eng ist. Im Sommer gab es einen kleinen Hundepool im Auslauf, der bei Temperaturen von gerne mal 35-40 Grad genutzt wurde. Gefüttert wurde zusammen- sehr viel Stress für die Hunde. Eine Möglichkeit, die Hunde zu trennen, gab es kaum. Lediglich die Dackel hatten einen kleinen Rückzugsort. Kranke Hunde wurden in größeren Boxen mit Auslauf vom Rudel getrennt. Der Auslauf hatte eine Fläche von ca. 2500 m². Durch die Situation konnte Maria kaum das Grundstück verlassen, da so ein Rudel ständig begleitet werden muss.

Situation für die Hunde heute:

Auch in der neuen Station gibt es einen Unterstand für schlechtes Wetter- aber vor allem als Schutz vor der Sonne mit Hundebetten und vier Kleine Außenkennel, in denen Hunde schlafen, die nicht rein möchften. Nachts schlafen alle anderen Hunde im Hundehaus, wo “Zimmer” für je 2-3 Hunde vorhanden sind. Hier ist alles gut zu reinigen, es ist beheizbar und klimatisiert.

Für den Sommer gibt es aktuell kleine Hundepools im Auslauf, damit die Hunde sich bei den

hohen Temperaturen abkühlen können. In dem großen Auslauf (ca. 9.000m²) sind 3 abgetrennte Bereiche für alte und kranke Hunde, für Welpen und unverträgliche Hunde. Auf dem äußeren Grundstück gibt es auch einen kleinen See, 

in dem die Hunde aber nicht schwimmen können. 

Durch die Möglichkeit die Hunde zu trennen oder auch mal in die Zimmer zu bringen, kann Maria das Grundstück 

auch mal verlassen, ohne jemanden für das Rudel haben zu müssen.

Auch die Situation des Fütterns ist für Maria und die Hunde nun ohne Stress möglich.

Ungarn ist ein klassischer Transitstaat. 

Daher wurde in Q2/2025 begonnen, eine weitere Autobahn zu bauen. Diese wird direkt durch die alte Auffangstation führen. Dieses Grundstück war Eigentum unserer Pflegerin Maria. 

Anfang November 2025 kam die Mitteilung vom Staat, dass sie enteignet wird. Eine Abfindung iHv. max. 6.000,-€ wird dann ausgezahlt, wenn der Bauabschnitt an ihrem Grundstück angekommen ist. Bis heute (09/2026) ist noch kein Geld geflossen. Mit diesem Betrag wäre aber ohnehin kein neues Grundstück zu bekommen gewesen. 

Wir von Hands4Paws arbeiten bereits seit mehr als 10 Jahren mit unserem Partnerverein Futrinka Vizsla zusammen. Und im Team arbeiten wir schon seit 2017 mit Maria als größter Pflegestelle. Die Hunde, die bei ihr in Pflege sind, kommen allesamt als menschenfreundliche und familientaugliche, gut sozialisierte und medizinisch gut betreute Hunde zu unseren deutschen Adoptanten. 

Wir konnten nur nicht weiter Tierschutz auf den Schultern einer einzigen Person weiter betreiben. Und auch die Hunde brauchten ein neues Zuhause. 

Daher haben wir zusammen mit Maria eine neue Station gekauft und zu bauen begonnen, in der sowohl Maria, als auch die Hunde und anderen Tiere ein besseres Leben haben können.

FRÜHERE Situation

HEUTIGE Situation

  • Grundstückgröße: ca. 0,5 Hektar
  • Ca. 30 Min. von der Autobahn entfernt ohne befestigte Straße auf den letzten 100m.
  • Kein Anschluss an das öffentliche Wasser- und Stromnetz oder die Abwasserentsorgung.
  • Das Wohnhaus ist komplett zerfallen und mit Schimmel befallen -> unbewohnbar
  • Keine Küche und kein Bad vorhanden. Wir stellten über 4 Monate ein Dixi-Klo.
  • Maria lebte alleine mit ihren 7 eigenen Hunden, 1 Pferd, 2 Mulis, 1 Esel, 2 Schweinen, Hühnern und Truthähnen mit durchschnittlich 50 Tierschutzhunden zusammen 
  • Die Hunde (von Zwerdackel bis großem Ridgeback- in der Regel Jagdhunde oder deren Mixe) liefen tagsüber frei- im großen Rudel auf einem knapp 2.500m²-großen,  eingezäunten Auslauf.
  • Nachts schlief Maria (auch im Winter) in einem Unterstand (Carport) zusammen mit den Hunden. 
  • Wasser wurde- auch im Winter- aus einem Brunnen gewonnen.
  • Strom wurde, so gut es eben ging, mit einem Generator erzeugt. 
  • Die hygienische Situation war nicht optimal. Es war keine lebenswerte Situation.

HEUTIGE Situation

  • Grundstückgröße: > 20 Hektar
  • Ca. 5 Min. von der Autobahn entfernt mit Straßen von zwei Seiten des Grundstücks.
  • Anschluss an das öffentliche Wasser- und Stromnetz und die Abwasserentsorgung.
  • Es gibt ein Wohnhaus mit sehr guter Bausubstanz (landestypisch), eine Scheune und ein kleines Nebengebäude, das als Futterlager dient. 
  • Das Haus hat eine kleine Küchenzeile und ein einfaches, aber funktionstüchtiges Bad mit Dusche. 
  • Maria wird weiter erst mal alleine mit ihren 7 eigenen Hunden, 1 Pferd, 2 Mulis, 1 Esel, 2 Schweinen, 2 Ziegen und Hühnern mit durchschnittlich 50 Tierschutzhunden leben. 
  • Die Hunde (von Zwerdackel bis großem Ridgeback- in der Regel Jagdhunde oder deren Mixe) laufen auch weiterhin tagsüber im großen Rudel auf ca. 9.000 eingezäunten m² frei- für die     Sozialisierung ist das so wichtig. Aber die Hunde können auch nach Zustand separiert werden.
  • Maria kann mit ihren eigenen Hunden in ihrem kleinen Haus schlafen. 
  • Die Tierschutz-Hunde können in dem Hundehaus mit den Kennels zu je 2-3 Hunden schlafen. 
  • Wasser und Strom kommen durch die öffentliche Versorgung. Solar ist zusätzlich geplant und zwingend nötig durch die angespannte Situation in Ungarn. 
  • Die hygienische Situation ist durch das geflieste Hundehaus mit Bad enorm verbessert worden.
  • Den Hunden geht es noch besser- aber auch Maria!

Situation für die Hunde FRÜHER

Situation für die Hunde HEUTE

Den Hunden ging es grundsätzlich gut! Bei Regen gab es einen Unterstand mit Sofas und Hundebetten. An sehr kalten Tagen gab es die Möglichkeit in dem Quarantäne-Container zu schlafen, was aber eigentlich für die Zahl der Hunde zu eng ist. Im Sommer gab es einen kleinen Hundepool im Auslauf, der bei Temperaturen von gerne mal 35-40 Grad genutzt wurde. Gefüttert wurde zusammen- sehr viel Stress für die Hunde. 

Eine Möglichkeit, die Hunde zu trennen, gab es kaum. Lediglich die Dackel hatten einen kleinen Rückzugsort. Kranke Hunde wurden in größeren Boxen mit Auslauf vom Rudel getrennt. Der Auslauf hatte eine Fläche von ca. 2500 m². Durch die Situation konnte Maria kaum das Grundstück verlassen, da so ein Rudel ständig begleitet werden muss.

Situation für die Hunde HEUTE

Auch in der neuen Station gibt es einen Unterstand für schlechtes Wetter- aber vor allem als Schutz vor der Sonne mit Hundebetten und vier kleine Außenkennel, in denen Hunde schlafen, die nicht rein möchten. Nachts schlafen alle anderen Hunde im Hundehaus, wo “Zimmer” für je 2-3 Hunde vorhanden sind. Hier ist alles gut zu reinigen, es ist beheizbar und klimatisiert.

Für den Sommer gibt es aktuell kleine Hundepools im Auslauf, damit die Hunde sich bei den hohen Temperaturen abkühlen können. In dem großen Auslauf (ca. 9.000m²) sind 3 abgetrennte Bereiche für alte und kranke Hunde, für Welpen und unverträgliche Hunde. Auf dem äußeren Grundstück gibt es auch einen kleinen See, in dem die Hunde aber nicht schwimmen können. 

Durch die Möglichkeit die Hunde zu trennen oder auch mal in die Zimmer zu bringen, kann Maria das Grundstück auch mal verlassen, ohne jemanden für das Rudel haben zu müssen.

Auch die Situation des Fütterns ist für Maria und die Hunde nun ohne Stress möglich.

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